Palmitoylethanolamid (PEA) als natürlicher Neuroprotektor gegen COVID-19-Entzündungen.

Die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) erschüttert die Welt, und innovative therapeutische Lösungen werden benötigt, um dieser neuen Pandemie entgegenzuwirken.
Großer Hoffnung liegt in Impfstoffen, aber Medikamente zur Heilung infizierter Patienten sind genauso notwendig.
Bei den schwersten Formen der Krankheit tritt ein Zytokinsturm mit Neuroinflammation auf, der das Leben des Patienten ernsthaft gefährdet und manchmal zu lang anhaltenden Folgeerscheinungen führt.
Palmitoylethanolamide (PEA) besitzt bekanntermaßen entzündungshemmende und neuroprotektive Eigenschaften, was ihn zu einem idealen Kandidaten macht, der im frühesten Stadium der Krankheit angenommen werden sollte.
Hier bieten wir einen Mini-Review zum Thema an, der auf den Phospholipid-Konsum bei COVID-19, die mögliche Entwicklung eines Antiphospholipid-Syndroms infolge einer SARS-CoV-2-Infektion und Berichterstattung über unsere vorläufigen Einzelfallerfahrungen bezüglich einer 45-jährigen COVID-19-Patientin, die kürzlich erfolgreich mit mikronisiertem/ultramikronisiertem PEA behandelt wurde.

Wie andere Coronaviren besteht die äußere Oberfläche von SARS-CoV-2 aus einer Hülle (in Grau gefärbt) und aus drei Strukturproteinen, nämlich Hülle (E, gelb), Membran (M,orange) und Spike-Proteine (S, rot). Die Hülle besteht aus einer Phospholipid-Doppelschicht, die durch Knospung aus Membranteilen der vom Virus infizierten Wirtszelle entsteht.
Jedes Phospholipid enthält 1 hydrophile Phosphatgruppe und 2 hydrophobe Fettsäure-********, Vorläufer von PEA, wie in der Skelettformel von PEA gezeigt [die 3D-Illustration von SARS-CoV-2 hat Wurde von Alissa Eckert, MS, und Dan Higgins, MAM, bei den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta, Georgia, USA, erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Domain und somit frei von jeglichen Urheberrechtsbeschränkungen].

Abb. 2.Frontale (A) und seitliche (B) Projektionen der Röntgenaufnahme der Brust des Patienten beim frühen Beginn einer SARS-CoV-2-Infektion: Es sind keine Anzeichen einer fortschreitenden interstitiellen Pneumonie erkennbar.
Die Patientin wurde zur Quarantäne in ihr Zuhause zurückgeschickt, wo sie sofort unter ständiger medizinischer Überwachung mit der Einnahme von PEA begann.

Laut dem britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE) kann COVID-19 in drei klinische Definitionen unterteilt werden: akutes COVID-19 für Symptome und Anzeichen innerhalb derDie ersten 4 Wochen nach einer SARS-CoV-2-Infektion; anhaltende symptomatische COVID-19 (subakute COVID-19) für die Auswirkungen von 4 bis 12 Wochen nach Beginn der Krankheit; und post-COVID-Das 19-Syndrom (chronische COVID-19) bezieht sich auf Anzeichen und Symptomgruppen, die 12 oder mehr Wochen nach einer SARS-CoV-2-Infektion anhalten und nicht durch eine alternative Diagnose erklärt werden können. Der von Patienten geprägte Begriff „Long COVID“ (Langzeit-COVID) umfasst sowohl anhaltende symptomatische COVID-19-Infektionen als auch das Post-COVID-19-Syndrom.


