Wie löst man das Verklumpen von API im Arzneimittellagerungsprozess?
Das Verklumpen von API während der Lagerung ist ein häufiges Problem der physischen Stabilität, das durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden kann. Im Folgenden werden die möglichen Ursachen und eine detaillierte Analyse dargelegt:
1.Hygroskopizität (Hygroskopizität) Mechanismus: Wenn der aktive pharmazeutische Wirkstoff hygroskopisch ist, wird er Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und eine "Flüssigkeitsbrücke" (einen flüssigen Wasserfilm) bilden.
Die Oberfläche der Partikel. Wenn die Umgebungsfeuchtigkeit abnimmt, verdampft das Wasser und der restliche gelöste Stoff (wie das Medikament selbst oder Hilfsstoffe) kristallisiert erneut aus und verbindet die Partikel zu harten Blöcken.
Typische Medikamente: Antibiotika (wie Amoxicillin), Vitamine (wie Vitamin C), bestimmte anorganische Salze (wie Natriumchlorid).
Verifizierungsmethode: Die Feuchtigkeitsabsorptionskurve wurde durch dynamische Feuchtigkeitsadsorptionsanalyse (DVS) bestimmt.
2.Temperaturschwankungsmechanismus: Wenn die Temperatur steigt, kann sich das Medikament teilweise auflösen oder erweichen; wenn die Temperatur sinkt, wird es wieder ausgehärtet, und wiederholte Zyklen führen zu einer Adhäsion zwischen den Partikeln.
. Fall: Arzneimittel mit niedrigem Schmelzpunkt (wie Ibuprofen, mit einem Schmelzpunkt von etwa 75℃) können bei Lagerung bei hohen Temperaturen weich werden und kleben.
Lösung: Kontrollieren Sie die Lagertemperatur in einem konstant kühlen Zustand (z. B. unter 25℃).
3.Mechanismus der Kristallphasentransformation (Polymorphismus): Amorphe (Amorphe) Arzneimittel absorbieren leicht Feuchtigkeit oder kristallisieren aufgrund der Unordnung der Molekularanordnung und der hohen freien Energie und bilden dabei stabilere Strukturen.
kristalliner Zustand, der dabei Klumpen bilden kann. Typischer Fall: Ritonavir (Ritonavir) war zuvor aufgrund einer Kristallumwandlung unwirksam.
Kontrollmaßnahmen: Röntgendiffraktion (XRPD) wird zur Überwachung der Stabilität der Kristallform verwendet, und eine thermodynamisch stabile Kristallform wird bevorzugt.
4. Elektrostatischer Wirkungsmechanismus: In einer trockenen Umgebung erzeugen die Pulverpartikel aufgrund von Reibung statische Elektrizität, und die Agglomeration wird durch die Adsorption von entgegengesetzten Ladungen verursacht.
Nach einer langfristigen Lagerung wird das Pulver verklumpen.
Hochrisikoszenarien: feiner Pulver mit schlechter Fließfähigkeit (wie z. B. Partikelgröße <50 μm), nichtpolare Arzneimittel (wie z. B. Steroide).
Lösung: Fügen Sie ein Antistatikmittel (wie z. B. Silica) hinzu oder verwenden Sie leitfähige Verpackungsmaterialien.
5.Mechanischer Druckmechanismus: Wenn das große Paket gestapelt wird, steht die untere Schicht der aktiven pharmazeutischen Inhaltsstoffe unter ständigem Druck, und die Kontaktfläche zwischen den Partikeln nimmt zu, was dazu führen kann, dass...
Zu plastischer Verformung oder Kaltverschweißen (Cold Welding). Typische Erscheinungsformen: Klumpen werden häufig am Boden der Verpackung oder im Druckbereich in der Nähe des Randeseldes gefunden.
Verbesserungsmaßnahmen: Verwenden Sie kleine Verpackungen oder verwenden Sie starre Behälter, um den Druck zu verringern.
6.Mikrobielle Kontamination Mechanismus: Wenn der pharmazeutische Wirkstoff eine kleine Menge an Nährstoffquelle (wie Stärke, Zucker) enthält und die Luftfeuchtigkeit hoch ist, kann der mikrobielle Stoffwechsel klebrige Substanzen absondern.
Metaboliten (wie Polysaccharide), die das Verklumpen fördern. Risikofaktoren: Wasseraktivität (Aw > 0,6), Naturarzneimittel, die nicht streng sterilisiert sind (wie Pflanzenextrakte).
Kontrollmethode: Kontrollieren Sie den Feuchtigkeitsgehalt streng (z. B. Trocknen bis zu einer Feuchtigkeit von <1 %) und fügen Sie bei Bedarf Konservierungsstoffe hinzu.
7. Unzureichende Verpackungsdichtung Wirkung: Eine hohe Durchlässigkeit der Verpackung (wie z. B. ein gewöhnlicher Polyethylenbeutel) führt zum Eindringen von äußerer Feuchtigkeit, was den hygroskopischen Klumpen verschlimmert.
Verbesserungsplan: Verwenden Sie Aluminium-Kunststoff-Verbundfolie, aluminiumbeschichtete Beutel und andere feuchtigkeitsbeständige Verpackungen, und füllen Sie Trockenmittel (wie z. B. Silikagel) hinzu.
8. Arzneimittel-Eigenschaften Viskose Inhaltsstoffe: Zucker und polymere Hilfsstoffe (wie Hydroxypropylmethylcellulose) können aufgrund der Molekularkettenmigration zu Adhäsion führen.
Niedrige Glasübergangstemperatur (Tg): Wenn die Tg von amorphen Arzneimitteln niedrig ist (z. B. Tg < 50℃), können Molekularbewegungen bei Raumtemperatur leicht auftreten, was zu Folgendem führt:
Eine Abnahme der physischen Stabilität.

Fehlerbehebung und Lösungsvorschläge
1. Analyse der Klumpeneigenschaften: Die Morphologie der Klumpen wurde unter einem Mikroskop beobachtet (z. B. ob sie Kristalle oder faserige Strukturen enthielten).
Messen Sie den Feuchtigkeitsgehalt, den Kristalltyp (XRPD) und die thermischen Eigenschaften (DSC) vor und nach dem Klumpen.
2. Optimieren Sie die Lagerbedingungen: Kontrollieren Sie die Luftfeuchtigkeit (z. B. <40% relative Luftfeuchtigkeit, verwenden Sie einen Luftentfeuchter oder Trockenmittel). Vermeiden Sie Temperaturschwankungen (es wird empfohlen, in einer kühlen Umgebung zu lagern).
3. Prozessverbesserung: Fügen Sie ein Fließhilfsmittel (wie kolloidales Siliziumdioxid) hinzu, um statische Elektrizität zu reduzieren.
Erhöhen Sie die Partikelgröße und reduzieren Sie die spezifische Oberfläche durch Granulierung (Nass-/Trockengranulierung).
4. Verpackungsverbesserung: Verwenden Sie feuchtigkeitsbeständige, antistatische Verpackungsmaterialien, Vakuumversiegelung oder Stickstoffschutz.
Wenn weitere Analysen erforderlich sind, wird empfohlen, den spezifischen Namen des Medikaments, die Lagerbedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit, Verpackungsform) sowie die Eigenschaften des Pulvers (Härte, ob es zerkleinert werden kann) anzugeben.
), um eine gezielte Diagnose zu stellen.


